September 2013

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LK-Vorsitzender Helmut Kannengießer gratuliert Robert Bruhns zum Sieg im Großen Preis von Berlin-Rusow - Foto: Wille
LK-Vorsitzender Helmut Kannengießer gratuliert Robert Bruhns zum Sieg im Großen Preis von Berlin-Rusow - Foto: Wille

Berlin - Mitten in der Stadt – und dennoch in dörflicher Atmosphäre. Reiten beim RV Rudow, das ist schon immer etwas Besonders gewesen, was sich auch diesmal bestätigte. Eingebettet in das 35. Herbstturnier waren die Berliner Stadtmeisterschaften, aber auch zwei Springen der Klasse S*, die einen ganz speziellen Reiz ausübten. Bei dem einen mit Siegerrunde, das gleichzeitig den Schlusspunkt unter ein glänzendes Wochenende setzte, handelte es sich um eine Qualifikation für den R & Z-Startplatz beim CSI in Neustadt/Dosse. Robert Bruhns vom PSV Quitzow gewann auf dem Deutschen Sportpferd Le Co Q As, einem zehnjährigen braunen Hengst von Lentini, in der schnellsten Zeit von 36,11 Sekunden vor Volker Lehrfeld (RFV Schwanebeck) auf Caruso Z (36,77) und Steffen Krehl (RFV Lentzke) auf Queen P (37,01), der tags zuvor schon mit dieser Fuchsstute das zum zweiten Mal ausgetragene Rudower Derby für sich entschieden hatte.

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Turnierleiter Carsten Börner gratuliert Lars Rau zum Sieg im Großen Preis von Münchehofe - Foto: Wille
Turnierleiter Carsten Börner gratuliert Lars Rau zum Sieg im Großen Preis von Münchehofe - Foto: Wille

Münchehofe – Nonstop-Programm auf einer der schönsten und großzügigsten Anlagen unmittelbar vor den Toren Berlins. So wurde beispielsweise am Sonntag von sieben bis sieben in Münchehofe geritten, wobei das vielfältige Angebot fast schon an die Grenze des Noch-Machbaren stieß. Zeitweise fanden Prüfungen gleichzeitig auf den beiden Dressur-Vierecken, im Parcours und in der Halle statt, so dass sich Turnierchef Carsten Börner im Dauerstress befand. Den absoluten Höhepunkt der 47 (!) Wettbewerbe an drei Tagen, einschließlich des Vierkampfes für die Jugend, bildete das S-Springen mit Siegerrunde, bei dem es um die Qualifikation zum RuZ-Startplatz beim CSI in Neustadt/Dosse ging.

Nur zwei von insgesamt 36 angetretenen Akteuren im Sattel gelang es, fehlerfrei zu bleiben. Lars Rau vom RFSV Werben gewann auf seinem dunkelbraunen, elfjährigen Brandenburger Pepe von Prinz Oldenburg in 41,46 Sekunden knapp vor der zweifachen Landesmeisterin der Junioren aus Berlin Jessica Freye (RSG Alt-Lübars) auf Beaujolais du Ruet (42,94) und dem Schwanebecker Jan Peters auf Kokolores, der zwar auch keinen Abwurf hatte, sich aber im Normalumlauf die Winzigkeit von ¼ Zeitfehler leistete. Schnellster in der Siegerrunde war wieder einmal Steffen Krehl (Lentzke) in 38,11 Sekunden, aber er hatte den Nachteil, auf Queen P mit vier Fehlern in die Entscheidung gehen zu müssen.

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Vizebundeschampion Louis von Lord Fantastic mit Karl-Heinz Finkler - Foto: bjoern-schroeder.de
Vizebundeschampion Louis von Lord Fantastic mit Karl-Heinz Finkler - Foto: bjoern-schroeder.de

Warendorf – Auch wenn die Medaillenausbeute beim DKB-Bundeschampionat 2013 etwas geringer als in den letzten Jahren ausfiel, konnten sich doch die Deutschen Sportpferde und Deutschen Reitponys aus den Zuchtverbänden Brandenburg-Anhalt und Sachsen-Thüringen auch diesmal in Warendorf erfolgreich in Szene setzen. Je einmal Silber und Bronze sowie zahlreiche Finalplatzierungen in fast allen Disziplinen warben eindrucksvoll für die Sportpartner aus dem gemeinsamen Zuchtgebiet.

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DKB-Bundeschampionate
DKB-Bundeschampionate

Warendorf - Dressur. Springen. Vielseitigkeit. Fahren. Nur wenige Topevents in Deutschland bieten hochkarätigen Sport in mehreren Pferdesportdisziplinen. Das CHIO Aachen ist so eine Veranstaltung. Eine andere ist das DKB-Bundeschampionat in Warendorf. Genauer gesagt sind es die DKB-Bundeschampionate Warendorf, denn jeden Herbst werden hier 20 Topnachwuchspferde und -ponys in den verschiedenen Disziplinen und Altersklassen zu Bundeschampions gekürt. Auch in diesem Jahr wird sich vom 3. bis 8. September das Gelände rund um das DOKR-Bundesleistungszentrum in Warendorf mal wieder in eine riesige Schaubühne für alle vierbeinigen Stars von morgen verwandeln. Wie keine zweite Veranstaltung in Deutschland verbinden die Bundeschampionate Pferdesport und -zucht. Allein 38.000 Zuschauer besuchten im vergangenen Jahr die Veranstaltung in Warendorf.

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William Fox-Pitt gewann mit dem in Brandenburg-Anhalt gezogene Hengst Chilli Morning die Bronzemedaille - Foto: (C) Stefan Lafrentz
William Fox-Pitt gewann mit dem in Brandenburg-Anhalt gezogene Hengst Chilli Morning die Bronzemedaille - Foto: (C) Stefan Lafrentz

Malmö (SWE) - Das war ein spannendes Wochenende. Seit Freitag fieberten die Züchter von Bayern bis Brandenburg-Anhalt mit Halunke FBW und Chilli Morning um EM-Medaillen im schwedischen Malmö. Der erste Paukenschlag ertönte bereits mit dem Dressurergebnis am Freitag:  Der Württemberger Wallach Halunke FBW und Michael Jung lieferten mit nur 28,6 Minuspunkten ein sensationelles Ergebnis und gingen in Führung gefolgt von dem Deutschen Sportpferdehengst Chilli Morning mit dem Engländer William Fox-Pitt im Sattel.

Auch am Samstag im Gelände lief es hervorragend für die Südpferde: Beide galoppierten fehlerfrei und in der Zeit ins Ziel und konnten Platz eins und zwei souverän behaupten. Heute im abschließenden Springen passierte  Chilli Morning und William Fox-Pitt ein  ärgerlicher Fehler am Einsprung in die Kombination damit war die Silbermedaille an Ingrid Klimke vergeben und das Paar landete in der Einzelwertung auf dem Bronze-Treppchen. Auch Michael Jung und Halunke FBW leisteten sich gleich am ersten Sprung einen Leichtsinnsfehler. Dank des großen Vorsprungs der beiden hätten sie sich einen weiteren Fehler erlauben können um die Goldmedaille zu holen. Dieser war aber nicht notwendig, denn beide meisterten den restlichen Parcours fehlerfrei und sahnten sowohl mit der Mannschaft- als auch in der Einzelwertung die Goldmedaille ab.

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Silber für Berlin-Brandenburgs erfolgreichsten Fahrer Sebastian Warneck - Foto: Archiv
Silber für Berlin-Brandenburgs erfolgreichsten Fahrer Sebastian Warneck - Foto: Archiv

Topolcianky - Mit einer nicht erwarteten Silbermedaille im Gepäck kehrte der für den RuFV Nunsdorf startende Sebastian Warneck von den diesjährigen Fahrsport-Weltmeisterschaften im slowakischen Topolcianky nach Hause zurück. Er kam nach starker Leistung mit seinem prächtigen Zweiergespann Balos und Beat me Okydo in der Gesamtwertung auf 135,78 Punkte und lag damit zwischen dem ungarischen Bruderpaar Vilmos Lazar (130,57) beziehungsweise Zoltan Lazar (136,27), das sich Platz eins und drei teilte.