Mai 2013

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Paaren/Glien - Die Deutschen Meisterschaften der Distanzreiter finden in diesem Jahr vom 31. Mai bis 2. Juni in Paaren im Glien in der Nähe von Berlin statt. Nach den zwei erfolgreichen Distanzritten 2011 und 2012 richtet die Veranstalter, der Reit- und Fahrverein Eichenhof Perwenitz, nun nicht nur mit dem 3. AFP-Glien-Endurance wieder einen internationalen Ritt aus, sondern erstmalig auch die Deutschen Meisterschaften und die Deutschen Jugendmeisterschaften.

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Ehrung der Landesmeister Junge Reiter mit Alanna O'Riordan (v.li.), Bernhard Pede, Josephine Gebhard, LPBB-Präsident Peter Krause, Julienne Bork und Vereinsvorsitzender Klaus Bock - Foto: bjoern-schroeder.de
Ehrung der Landesmeister Junge Reiter mit Alanna O'Riordan (v.li.), Bernhard Pede, Josephine Gebhard, LPBB-Präsident Peter Krause, Julienne Bork und Vereinsvorsitzender Klaus Bock - Foto: bjoern-schroeder.de

Wahlsdorf/Liepe - Nach einem nationalen Zwischenspiel im vergangenen Jahr sorgte das CIC**-Liepe an diesem Wochenende wieder für internationalen Glanz in Berlin-Brandenburg. Turnierchef und Landestrainer Bernhard Pede hatte wieder einmal den Kurs komplett neu gestaltet und viele kleine und größere Herausforderungen den Teilnehmern offeriert. Immer unter dem Motto: anspruchsvoll aber pferdefreundlich, gab es gerade in der internationalen Tour eine beeindruckende Qualität von Pferd und Reiter zu erleben. Sieger in der internationalen CIC**-Prüfung wurde der Mecklenburger Andreas Brandt von der RSC Neuendorf auf dem 15-jährigen Halbblüter Clever & Smart (Ergebnis 47,60 Punkte). Platz zwei ging an Finja Bliesemann vom Fehmarnschen Ringreiterverein auf Drecoll (50,30 Punkte). Rang drei in der Gesamtwertung ging an Liepe-Dauergast Andreas Dibowski aus Luhmühlen. Der Mannschaftsolympiasieger hatte den erst siebenjährigen Heraldyk xx-Sohn Hans Dampf gesattelt und ein Gesamtergebnis von 51,30 Punkten erreicht. Insgesamt gingen in dieser Prüfung 31 Reiter-Pferd-Paare an den Start. Dabei reisten die Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands sowie aus Schweden und Ungarn in die Berlin-Brandenburger Vielseitigkeits-Hochburg.

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Berlin - Anlässlich der ersten Sitzung, des auf der Mitgliederversammlung des LPBB neu gewählten Vorstandes Beirat Sport am 22. Mai, auf dem Gestüt Bonhomme/Werder, auf Einladung des Verbands-Präsidenten Peter Krause und des Schatzmeisters Wolf-Herbert Weiffenbach, wurde gemäß Satzung des LPBB § 9 (2) (b) Wolf-Rüdiger Beißert als Vorsitzender des derzeit unbesetzten Fachbeirates Dressur berufen. Er wird außerdem die Funktion als Vertreter der Richter in diesem Disziplin-Ausschuss ausüben. Weiterhin wurden folgende Personen als Mitglieder im FB Dressur durch den Vorstand Beirat Sport bestätigt: Michael Konzag (Landesjugendtrainer), Ingrid Hertsch (Vertreterin Veranstalter), Julia Voigtländer (Aktivenvertreterin), Katrin Knetsch (Aktivenvertreterin) und Hendrik Haacke (Aktivenvertreter).

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Dr. Elisabeth Golz 1912-2013 - Foto: Schroeder
Dr. Elisabeth Golz 1912-2013 - Foto: Schroeder

Berlin – Die Grande Dame des Berlin-Brandenburger Pferdesports, Dr. Elisabeth Golz, ist heute früh in aller Ruhe für immer eingeschlafen. Noch im Februar diesen Jahres konnte die gebürtige Berlinerin im Kreise zahlreicher Reiterfreunde und Wegbegleiter ihren 101. Geburtstag feiern. Im Zentrum ihres Lebens standen nicht nur die Pferde, sondern immer auch die sie umgebenden Menschen. Erst spät kam die ehemalige Oberstudienrätin zur Reiterei. Dafür entbrannte diese Liebe umso heftiger. Mit 36 Jahren saß die am 2. Februar 1912 geborene Tochter eines Sportlehrers zum ersten Mal auf dem Pferd. Die Trägerin des Deutsche Reiterkreuz in Gold ist unter anderem Mitbegründerin des Reitvereins der Berliner und Brandenburger Studenten und der Reitschule OTH in Berlin. Prägender Ausbilder und Vorbild des Ehrenmitglieds im Reitverein Pichelsberg war Emil Schrader. Die Tochter eines Sportlehrers schaute steht’s über den Tellerrand hinaus, ja all zu gern auch in die weite Welt. Dr. Elisabeth Golz war nicht nur im Sattel zu Hause. Ebenso war sie eine passionierte Fliegerin, erklomm zu Fuß den Kilimandscharo und fuhr auf einem Schlauchboot den Colorado River entlang.

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Coverlady auf der Ehrenrunde in Hamburg - Foto: Schroeder
Coverlady auf der Ehrenrunde in Hamburg - Foto: Schroeder

Hamburg - Erfolgreicher Auftritt für die Pferde aus Brandenburg-Anhalt, die von der Familie Bartelt im brandenburgischen Gulow gezogene Convoi-Wellenspiel-Tochter Coverlady belegte unter Hilmar Meyer den dritten Platz im Deutschen Springderby in Hamburg (8 Punkte). Platz zwölf erreichte der von Jörg Maack in Wutzetz gezogene Quick Vainqueur von Quick de Baussy-Le Vainquer unter dem Mecklenburger AFP-Teamreiter Thomas Kleis (12 Punkte). Bester von vier Startern aus Berlin-Brandenburg war Max-Hilmar Borchert auf Cuba Libre. Beide erreichten mit 28 Strafpunkten im schwersten Springen der Welt den 20. Platz.

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Berlin - Bevor ab 5. August die Zucht- und Sportprüfungen im digibet Pferdesportpark beginnen, wird am Sonntag, dem 4. August, in der WM-Arena ein wahres Feuerwerk entfacht werden: Friesenhengste, Andalusier, Lusitanos, Araber, Warmblüter, Kaltblüter und natürlich jede Menge Islandpferde werden zu bewundern sein. Der Top-Act ist ganz sicher Superstar ­Lorenzo, der Pferdemagier, den Pferdefreunde weltweit lieben. Er wird mit seinen zwölf schneeweißen Andalusiern seine faszinierenden Schaubilder „Action“ und „Emotion“ präsentieren und in einer atemberaubenden Choreographie durch die Arena „fliegen“. In der großen Familie der Pferde-Künstler nimmt Lorenzo den Platz des Wunderkindes ein. Seine Darbietungen sind einzigartig. Wer das noch nie gesehen hat, hat etwas verpasst!

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Ehrung der Gewinner im Cup der Norddeutschen Bundesländer - Foto: Wille
Ehrung der Gewinner im Cup der Norddeutschen Bundesländer - Foto: Wille

Altbarnim – Innerhalb von nur acht Tagen hat Lars Rau aus Werben mit seinem elfjährigen Deutschen Sportpferd Pepe für großes Aufsehen gesorgt. Nach seinem Erfolg vor einer Woche in Altranft gewann er nun auch den Großen Preis von Altbarnim, ein Springen der Klasse S*, bei dem es gleichzeitig um das erste Punktesammeln für die Qualifikation zum „REITEN und ZUCHT“-Startplatz für das nächste CSI in Neustadt (Dosse) ging. In der von sechs Teilnehmern erreichten Siegerrunde war Rau dank des großen Galoppiervermögens seines Pferdes in 40,58 Sekunden der Schnellste.

Auf den zweiten Platz kam der für den RFV Schwanebeck startende und in Ferchesar beheimatete Volker Lehrfeld auf Bacchus (42,43), nachdem er am Vortag auf Caruso schon die Springprüfung der Klasse S, eine Qualifikation für den PARTNER PFERD-Cup in Leipzig, zu seinen Gunsten entschieden hatte. Dritter im Großen Preis wurde Maik Junghänel (RV Beestwind) auf Casting (43,79) vor der jungen Neustädterin Laura Strehmel auf Lucie, die einen Abwurf aufzuweisen hatte.

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Deutsche Meisterschaften der Jungzüchter
Deutsche Meisterschaften der Jungzüchter

Neustadt (Dosse) - Der Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt und das Haupt- und Landgestüt in Neustadt (Dosse) sind in diesem Jahr Gastgeber für den mittlerweile 17. Bundesjungzüchterwettbewerb. Am 7. und 9. Juni kürt der Züchternachwuchs aus 16 Pferdezuchtverbänden nach 2002 zum zweiten Mal seine Deutschen Meister in der Mannschafts- und Einzelwertung in der Dosse-Stadt. „Wir freuen uns auf viele Gäste und hoffen, das hohe Niveau dieser Veranstaltung auch in diesem Jahr bieten zu können“, so Jörg Kotenbeutel, Jungzüchterbeauftragter in Brandenburg-Anhalt.

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Mynou Diederichsmeier auf Dantes H - Foto: Schroeder
Mynou Diederichsmeier auf Dantes H - Foto: Schroeder

Redefin - Hervorragend in Form zeigten sich die Deutschen Sportpferde, die zum CSI in Redefin an den Start gegangen waren. Allen voran die drei DSP’s, die der Sachse Michael Kölz mit nach Redefin gebracht hatte. Mit dem Moritzburger Landbeschäler FST Dipylon (v. Dinglinger–Lavall I, Z.: Ehrenfried Kretschmer, Bernstadt) musste er sich im Stechen des Großen Preises von Redefin lediglich Erik van der Vleuten geschlagen geben und wurde hervorragender Zweiter. Bereits am Vortag war das Erfolgspaar neunter im Championat von Redefin. Connecticut (v. Coriograph B, Z.: Pferdehof Schick, Schwittersdorf) wurde von Kölz viermal an den Start gebracht und war viermal „im Geld“. Er siegte im Barrierenspringen, war dritter im Finale der mittleren Tour, siebter in der Großen Tour am Freitag sowie 12. in einem Springen der kleinen Tour. Da Michael Kölz vor kurzem zum zweiten Mal Vater geworden ist, durfte er auch das Pferd seiner noch in Schonung befindlichen Frau Ellen, Landfee Z (v. Lewinski, Z.: Christine Zeibig, Röhrsdorf), reiten. Die beiden gewannen das erste Springen der mittleren Tour am Freitag und siegten auch im Speed-Derby am Samstag. So dicht beieinander können Familienglück und sportlicher Erfolg liegen!